Netzwerktechnik Routing – IP-Routing erklärt

Das Thema Routing von unseren IT-Experten erklärt

Netzwerktechnik Routing: Kommen wir zu einem weiteren Fachbegriff aus der Netzwerktechnik. Was ist IP-Routing oder einfach nur Routing? Unsere IT-Experten haben Ihnen einen kurzen Ratgeber zusammengestellt, der Ihnen die Thematik einfach und verständlich erklärt.

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Netzwerktechnik Routing

Netzwerktechnik Routing

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Netzwerktechnik Routing: Wie finden Datenpakete ihre nächste Station?

Die Komplexität der Wege zwischen Sender und Empfänger

Das Internet besteht aus vielen kleinen Netzwerken, die auch Subnetze genannt werden. Verbunden werden die Subnetze über einen Router, der für die richtige Adressierung der Datenpakete ist.

Routing bezeichnet nun den Vorgang, den Weg zur nächsten Station des Datenpaktes zu bestimmen. Um den Weg zu bestimmen stehen verschiedene Kriterien zur Auswahl:

  • die Verbindungskosten, heute nur noch sehr selten, da meistens Flatrates genutzt werden
  • die notwendige Brandbreite, die für die Größe des Datenpaketes notwendig ist
  • die Zieladresse
  • das Subnetz
  • die Verbindungsart
  • die bekannten Netzwerkadressen

Doch warum ist Routing überhaupt notwendig?

Netzwerktechnik Routing: Funktionsweise eines Routers

Wir besitzen ihn alle, doch kaum jemand weiß, was ein Router wirklich macht

Wird ein Datenpaket an ein Netzwerk gesendet, prüft das IP-Protokoll zuerst, ob das Datenpaket auch tatsächlich für das eigene Netzwerk bestimmt ist. Für die Prüfung werden die eigene IP-Adresse und die Subnetzmaske mit der IP-Adresse und Subnetzmaske des Empfängers verglichen. So wird die Netzwerk-ID ermittelt. Befindet sich der Empfänger nun direkt im eigenen Netzwerk, wird das Datenpaket direkt an den Empfänger geschickt.

Unterscheiden sich aber nun die beiden Netzwerk-IDs, erhält zuerst der Router das Datenpaket. Der Router hat für jedes ihm angeschlossene Netzwerk eine eigene IP-Adresse und prüft nun anhand der Routingtabelle, ob es möglich ist das Datenpaket an das andere Netzwerk zu schicken. Ist es möglich, wird das Datenpaket dem Empfänger zugestellt.

Unterschied zwischen Hub, Switch und Router

Netzwerktechnik Routing: Warum in größeren Netzwerken nur Router zum Einsatz kommen

Das grundlegende Verbindungselement eines Ethernet-Netzwerkes ist ein Hub oder Switch. An dem Hub oder Switch sind alle Netzwerkteilnehmer angeschlossen. Werden nun Datenpakete versendet, sendet der Hub / Switch diese an alle angeschlossenen Hosts. Verarbeitet werden die Daten jedoch nur von der richtigen Hostadresse. Da aber alle Hosts angesprochen werden, wird mit dieser Methode die Bandbreite auch von allen Hosts beansprucht. Je nach Anzahl und Größe der Datenpakete kann es dann zu einer Überlastung des Netzes kommen. Und genau aus diesem Grund werden in größeren Netzwerken nur Router eingesetzt. Der Router unterteilt das Netzwerk in logische Subnetze. Das Datenpaket erreicht seinen Empfänger direkt, ohne, dass jeder Netzwerkteilnehmer angesprochen wird.

Die Struktur eines Routers sieht vereinfacht so aus:

  • Das Datenpaket kommt an. Ist es für mich, wird es weitergeleitet.
  • Ist es nicht für mich, sondern für mein Subnetz, wird es an das Subnetz weitergeleitet.
  • Ist es auch nicht für das Subnetz, wird nach der Route gefragt. Ist diese bekannt, wird es über die Route weitergeleitet.
  • Ist die Route auch nicht bekannt, wird nach dem Standard-Gateway gefragt. Ist dieses bekannt, wird es über das Standard-Gateway weitergeleitet.
  • Trifft auch das nicht, erscheint eine Fehlermeldung.

Fazit: Die Arbeit des Routers ist mit einer Zugplanung

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem kleinen Ratgeber einen Einblick in das Thema Netzwerktechnik Routing geben konnten. Grundsätzlich und vereinfacht erklärt können Sie sich das Netzwerk als Gleisnetz in Deutschland vorstellen und den Router als Zugplanung. Das Gleisnetz ergibt erst Sinn, wenn alle Fahrstrecken effizient genutzt und ausgelastet werden. Und so erreichen die Datenpakete erst ihr Ziel, wenn der Router den schnellsten und effizienten Weg plant.

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Julia

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